Stell dir vor, du stehst barfuß auf einer Wiese
Sie erwacht gerade aus dem Winterschlaf. Alles ist noch etwas bräunlich, trocken. Du gehst darüber und siehst lauter abgestorbene Grashalme, die sich stumpf und strohig unter deinen Fußsohlen anfühlen. Und du denkst dir: Hmmm, genau so fühl ich mich auch im Moment. Alles kahl, trocken, abgestorben und müde.
Dann lässt du den Film weiterspielen und spürst plötzlich die Sonne auf deinem Rücken und in deinem Gesicht. Ein Lächeln überkommt dich. Und bei genauerem Betrachten wird dir klar, dass sich unter all dem abgestorbenen Gras bereits neue, ganz zarte Grashalme und Blümchen zeigen. Sie blitzen durch die Oberfläche in bunten Farben – und auf einmal entsteht ein riesengroßes, wunderschönes buntes Blumenfeld auf dieser Wiese.
Da wird dir zum ersten Mal bewusst, dass alles einen Zyklus hat. Alles hat einen Anfang und ein Ende. Vieles darf zuerst sterben, damit das Neue nachwachsen kann.
Deine eigene Ausrichtung, dein Fokus und dein Blick auf das Große Ganze
formen deine innere Welt.
Erst dann wird sie zur Realität und im Außen sichtbar.
